- 52. Mädchen- und Jungenregatta in Lübeck-

Erstes Rennen nach der Wintersaison für den Stralsunder Ruderclub
 
 
Am 27. und 28.4.2019 durfte der Kinder- und Jugendbereich der teilnehmenden Rudervereinen ihr Können unter Beweis stellen. Für zwei Tage hieß es genug Wasser zwischen die Boote zu bringen und seinen Bugball als erstes durchs Ziel zu schieben.#
 
Den Anfang machte der Kinderbereich in den verschiedenen Altersklassen mit der Langstrecke über 3000m. Als erstes ging der Jung./Mäd.-Doppelvierer AK13/14 für Stralsund an den Start und holte Gold. Jessica Cordes, Anne Winkler, Gregor Stoll, Hannes Engel und Steuerfrau Annemarie Berndt brachten ihr Boot in einer Zeit von 13:49.8 über die Wakenitz. Das zweite Stralsunder Boot mit Birk Lübbert und Ole Hohensee im Doppelzweiwer in der AK 12/13 kam mit 12 Minuten 27 Sekunden ins Ziel und wurden damit Zweiter.
Der Mädchen-Doppelzweier AK 12/13 mit Tabea Wittenburg und Tia Häusler brauchte für die 3000m 13:27.7 um eine Goldmedaille zu erhalten und mit einer Zeit von 15:11.2 schoben Lukas Letzel und Arne Kreiselmeier im Lgw. Jungen-Doppelzweier AK 12/13 ihren Bugball auf Platz 4 über die Ziellinie.
 
 
Nach der Langstrecke ging es dann auf der Normalstrecke weiter. Im Juniorenbereich, der die Langstrecke nicht bestreiten musste , durften nun 6 Stralsunder Sportler sich mit anderen Junioren und Juniorinnen über 1000m messen. Benno Petersen (2001) fuhr am Samstag im Junioren-Einer A /LG III auf Platz 1 und am Sonntag auf Platz 3. Christoph Koos (2001) belegte im Junioren-Einer A/  LG I am Samstag Platz 2 und am Sonntag Platz 3. Gemeinsam fuhren die Stralsunder Ruderer im Junioren-Doppelzweier A/ LG I  2 mal auf Platz 2. Marten Löffelmacher konnte für sich in seinen beiden Lgw. Junioren-Einer B/LG III Rennen Platz 4 und Platz 2 verbuchen. Die Juniorinnen B des Jahrgangs 2004 starteten für den LRV Mecklenburg-Vorpommern. Rebekka Falkenberg belegte im Lgw. Juniorinnen-Einer B/ LG I Platz 2 und mit Miriam Fidelius im Juniorinnen-Doppelzweier B/ LG III 2 mal den 1. Platz und beide erhielten damit den Wanderpokal.
 
Jette Post belegte mit ihrer Zweierpartnerin Daria Platz 2 und Platz 1 für den LRV-MV.
 
Nicht nur im Einer und Doppelzweier wurden sich starke Rennen geliefert. Auch im Juniorinnen-Doppelvierer zeigten Jette und Miriam ihre Leistung und fuhren am Samstag mit zwei weiteren LRV-Sportlerinnen auf Platz 1 und am Sonntag Jette, Rebekka und Miriam auf Platz 2.
 
 
Auch der Kinderbereich durfte sich auf der Normalstrecke von 500m und 1000m mit seinen Gegnern in den jeweiligen Altersklassen messen.
Lukas Letzel und Arne Kreiselmeier fuhren im Lgw. Doppelzweier 12/13 über 500m und 1000m jeweils auf Platz 3. Ebenfalls im Doppelzweier aber in der AK 13/14 versuchten Hannes Engel und Gregor Stoll ihre Gegner zu bezwingen und landeten dabei über 500 m auf dem 4. Platz.
Tia Häusler holte für ihren Verein im Einer 12 Jahre über die 500 m Strecke Gold. Und mit Tabea Wittenburg gab es für Stralsund im Doppelzweier 12/13 Jahre ebenfalls Gold. Anni Biemann, die zum ersten Mal an einer Regatta teilnahm, stellte ihren Mut unter Beweis und schob zusammen mit Tabea Wittenburg den Doppelzweier 12/13 auf Platz 4. 
Ole Hohensee holte sich das Wochenende in Lübeck gleich drei Goldmedaillen. Das erste Gold erkämpfte er sich im Einer 13 Jahre über 500m. Dann am Sonntag im Einer 13 Jahre über 1000m und schließlich mit seinem Zweierpartner Birk Lübbert im Doppelzweier 12/13 über die 1000m Distanz die dritte Goldmedaille. Birk verfehlte seine Goldmedaille im Einer 12 Jahre über 500m nur ganz knapp.
Im Mix-Doppelvierer AK 12/13 wurden Anni Biemann, Arne Kreiselmeier, Birk Lübbert und Tia Häusler und im Mix-Doppelvierer der Ak 13/14 Jessica Cordes, Anne Winkler, Gregor Stoll und Hannes Engel von Steuerfrau Annemarie Berndt über die Wakenitz gesteuert. Beide Boote belegten über die 1000m Platz 4.
 
Nun heißt es weiter trainieren – Am Erfolg von Lübeck anknüpfen! Es sind nur noch drei Wochen bis zur nächsten Regatta. Dann geht das Kräftemessen in Rüdersdorf bei Berlin weiter.

Anrudern 2019

Zu Beginn ein großer Dank an die Ruderer und Kanuten, die am Freitag Nachmittag den Schwimmsteg montierten, um ein Großereignis wie die gemeinsame Saisoneröffnung überhaupt möglich zu machen. 

 

 

Am Samstag hatte es dann 15 Grad und der Sund war spiegelglatt, doch zum Saisonbeginn am Sonntag herrschte trotz strahlender Sonne Nordostwind  der Stärke 4 in Böen 6 und die Schaumkämme rollten  fast bis zum Steg: eine Herausforderung für die 100 Ruderer und  Kanuten , die sich zur Bootseinteilung um 9.30 Uhr auf dem Bootsgelände eingefunden hatten. Den Anfang machten die Kanuten. Nach Absprache unter den Trainern wurde entschieden, statt der  traditionellen  Dänholmumfahrt unter Land zu bleiben, zumal von den 60 Kanuten 20 Kinder waren, die in diesem Jahr noch gar nicht auf dem Wasser waren. Sicher verpackt in Schwimmwesten und umringt von erfahrenen Kanuten hatten die Jüngsten Spaß in Ufernähe und lauschten der Rede ihres Vorsitzenden vor dem Ventspils. Kurz darauf ließen die Ruderer ihre Boote zu Wasser. Auch die Ruderer mussten dem Wetter Tribut zollen und  ruderten Richtung  Parow statt in den Hafen. Eine Dänholmumfahrt wäre unter diesen  Bedingungen nur für drei der sieben Boote möglich gewesen. So fuhren die 32 Ruderer*innen  gemeinsam  im Bootskorso von der Badeanstalt bis zum Ventspils, wo der erste Vorsitzende ,Christian Loßmann,  die Sportfreunde begrüßte und die Saison eröffnete. Nur wenige erfahrene Kanuten und das Drachenboot wagte sich weiter auf den Sund hinaus.Obwohl gerade für die jüngeren Wassersportler und die Anfänger die  Bedingungen  sehr schwierig waren,kamen alle wieder sicher an Land und genossen  in der Sonne die traditionelle Bratwurst. Trotz des offiziellen Saisonbeginns wird man in der kommenden Woche wenige Wassersportfreunde auf dem Wasser antreffen. Der angekündigte Ostwind macht ein An- und Ablegen am Steg fast unmöglich. Einer der Gründe, wieso die Ruderer und Kanuten oft weniger Trainingskilometer haben als Sportler anderer Vereine. Bleibt zu hoffen, dass in der frisch eröffneten Saison dennoch  mindestens ebenso so viele Erfolge eingefahren werden wie in der letzten Saison.

 

Anrudern

Morgen ist Anrudern im Stralsunder Ruderclub. Wie immer wird sich um 09:30 zur Bootseinteilung getroffen. Anschliesend wird mit dem Kanu-Verein, eine gemeinsame Ausfahrt gemacht. Gegen Mittag wenn alle wieder da sind, gibt es noch Bratwurst vom Grill.

 

 

Neue Downloads verfügbar

Wir haben unseren Aufnahmeantrag aktuallisiert. Ebenfalls dazu gekommen ist eine Datenschutzerklärung, die von jedem Vereinsmitglied auszufüllen und an den Vorstand weiterzureichen ist. Nochmal zur Information, wer Bilder aus dem Jahr 2018 benötigt, schreibt eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! . Ich werde dann eine Downloadlink senden über den man sich die Bilder runterladen kann.

Aufnahmeantrag

Datenschutzerklärung

Sportler des Jahres

Anfang des Jahres laden der Landrat sowie die Kreistagspräsidentin des Landkreises Vorpommern-Rügen zum traditionellen Neujahrsempfang ein.

Dieses Jahr erhielt auch ein Sportler unseres Vereins –Klas Ole Lass- eine Einladung zu diesem Ereignis.

Wie schon einige Jahre vorher nominierte der SRC Sportler für die Wahl zum Sportler des Jahres durch den Landkreis. Dieses Jahr fiel die Auswahl auf Klas Ole, dem U19 Weltmeister 2019 im Doppelzweier.

Zusammen mit der Frau des Jahres sowie dem Kulturpreisträger erhielt er nicht nur vom Landrat Herrn Kerth und der Kreistagspräsidentin Frau Köster die Auszeichnung, sondern auch die Bundeskanzlerin und Bundestagabgeordnete Frau Dr. Angela Merkel gratulierte persönlich den Preisträgern.

 

 

In ihrer Laudatio erinnerte Frau Köster an die sportliche Entwicklung Klas Oles. Zum Zeitpunkt seines Eintritts vor 10 Jahren in den Stralsunder Ruderclubs hatte keiner erwartet, dass er in den Leistungssport aufsteigt. Durch Trainingsfleiß erarbeitete er sich in den ersten Kinderjahren seine Erfolge. Diese begannen mit dem Sieg auf der Langstrecke beim Bundeswettbewerb in Hamburg 2013.

Hamburg sollte sich auch in den nächsten Jahren als seine Erfolgs- und Glücksstrecke erweisen. Hier wurde er 2016 zweimal Deutscher Vizemeister im Einer sowie im Doppelvierer. Klas Ole starte hier schon für den Potsdamer Ruderclub, da er 2014 auf die Eliteschule des Sports „Friedrich-Ludwig-Jahn“ in Potsdam wechselte.

Nach unbefriedigenden Saisonstarts 2017 und 2018 schaffte er auch wieder auf der Hamburger Strecke seine Qualifikation für die U-19 Weltmeisterschaft.

Sammelte er im ersten A-Jahr bei der U 19 Weltmeisterschaft in Trakai/Litauen „nur“ sportliche und persönliche Erfahrungen, so krönte er seine harte Arbeit im zweiten A-Jahr bei der Weltmeisterschaft in Racice/Tschechien zusammen mit seinem Partner Paul Krüger vom SC Magdeburg mit der Goldmedaille im Doppelzweier.

Aber was ist der Erfolg des Sportlers ohne seine(n) Trainer? In den Anfangsjahren brachten ihm Uwe und Anne Breitsprecher die Grundlagen des Rudern bei, die eine sehr wichtige Ausgangsposition für seine weitere Ruderentwicklung waren. In Potsdam war es Peggy Delapre, die ihn bei den ersten Schritten in den Leistungssport mit Rat und Tat zur Seite stand und für die ersten Erfolge bei den Deutschen Meisterschaften verantwortlich war. Als A-Junior betreute ihn dann Roland Köpke, im letzten A- Jahr auch Axel Müller, die dann die Grundlage schufen für den Erfolg bei der U 19 Juniorenweltmeisterschaft.